Neues von der (Jugendhilfe-)Front

Der Tod der kleinen Chantal ist das Ergebnis einer an sozialen Hochschulen gelehrten 68er-Ideologie
und
Eine Journalistin, die auch mal Sozialpädagogik studiert hat, deckt die Unfähigkeit unserer Profession und die Geldgeilheit der freien Träger auf
gott sei Dank aber:
Die Stadt Aachen holt sich einen Controller in die Jugendhilfe

 

 

Stefan Klein 13. Februar 2012 Soziale Arbeit Ein Kommentar Trackback URI Kommentare RSS

Ein Kommentar zu “Neues von der (Jugendhilfe-)Front”

  1. Juliaam 16. Februar 2012 um 13:42 Link zum Kommentar

    Hallo Stefan,

    ja, immer das alte Spiel: wenn etwas schief läuft, wird ein (einziger) Schuldiger gesucht, der sich die ganz Bürde aufladen darf. Gemeinsam Lösungen finden? Ach, nö!
    Ich bin ja auch nicht gerade eine Freundin der momentanen Landschaft freier Träger, da die Struktur, wie sie sich entwickelt hat, m. E. viel zu unübersichtlich geworden ist. Zumindest in Städten wie Hamburg, Berlin etc. Und zusätzlich gepaart mit den vielen unnützen, zeitaufwändigen bürokratischen Hürden, ist ein solch komplexes System, meiner Meinung nach, für Kooperation und schnelle Hilfen nicht sonderlich optimal.
    Whatever. Ich finde es aber schade, dass es im Falle der Kinder- und Jugendhilfe kaum objektive Berichterstattung in den Medien gibt. Die eine Seite beschuldigt „die 68er“ für ihre (angeblich) gestrige Ideologie, die andere beschuldigt „den Staat“ für seine (angeblich) neoliberalen Absichten. Für meinen Geschmack artet die Debatte (mal wieder) zu sehr in einen Ideologie-Diskurs aus. Aber mir, als ‚Nicht-68erin’ und ‚Nicht-Neoliberale“, fehlt da vielleicht auch der Zugang, um die (verhärteten) Fronten zu verstehen… ;-)

    Viele Grüße und danke für die Links
    Julia

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