Feb 13 2012

Neues von der (Jugendhilfe-)Front

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 16:57

Der Tod der kleinen Chantal ist das Ergebnis einer an sozialen Hochschulen gelehrten 68er-Ideologie
und
Eine Journalistin, die auch mal Sozialpädagogik studiert hat, deckt die Unfähigkeit unserer Profession und die Geldgeilheit der freien Träger auf
gott sei Dank aber:
Die Stadt Aachen holt sich einen Controller in die Jugendhilfe

 

 


Dez 08 2011

Alle Register gezogen

Kategorie: LebensweltStefan Klein @ 08:49

Man kann der Politik nur schwer vorwerfen, den wichtigen Ereignissen in der Welt tatenlos zuzusehen. Auf die terroristische Bedrohung von rechts reagierte sie mit der Einführung eines zentralen Neonazi-Registers und jetzt – mit einiger Verspätung – wird es angesichts der Tragödie von Winnenden ein zentrales Waffenregister geben. Das würde zwar keinen Amoklauf verhindern, so Innenminister Friedrich, aber immerhin schöpfe man die Möglichkeiten aus. Das heißt, man weiß dann immerhin im Falle eines Amoklaufs schneller, wer das Schießeisen geschwungen hat. Und falls ein neuer Mordanschlag durch ein Neonazi-Kommando stattgefunden hat, so braucht man in Zukunft nur durch eine Datei zu scrollen um der Öffentlichkeit mitteilen zu können, dass man die betreffenden Verdächtigen wohl irgendwie übersehen hat. Das behördliche Versagen kann also zügiger konstatiert und publiziert werden, was in einer durch das Medium Internet beschleunigten Nachrichtenwelt ja mehr als selbstverständlich zu sein hat.

Doch was da als politische Verzweiflungstat angeritten kommt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als (staats)trojanisches Pferd, denn im beinah gleichen Atemzug mit dem Neonaziregister hat unser Innenminister wieder die Vorratsdatenspeicherung ins gesellschaftspolitische Spiel gebracht. Sollte man denn nicht im Kampf gegen Rechts, gegen Amokläufer und nicht zuletzt gegen Kinderschänder (!) alle Register ziehen, will meinen, ein zentrales Alles-Register einführen?

Was wir zunehmend beobachten können ist,wie der Staat von einem handelnden zu einem schnüffelnden Staat mutieren möchte. Zentrale Videoüberwachung an Verbrechensschwerpunkten rettet zwar keinem Opfer von Gewalt Leib oder Leben, aber man kann danach herrlich bestrafen, ein zentrales Neonazi-Register erhöht zwar die Anzahl der Leute, die dem Treiben der Braunen zusehen können, ersetzt aber leider nicht diejenigen, die dann auch mal eingreifen müssen bevor was passiert. Und ein Waffenregister, naja, das muss man wohl nicht mehr ausführen….

Warum nicht mehr Polizeibeamte, die in U-Bahnhöfen Patrouille gehen? Die können im Gegensatz zu einer Kamera eingreifen, schon allein durch ihre Präsenz Schlimmeres verhindern. Warum nicht endlich mal  festnehmen und die Mischpoke hochnehmen, wenn Nazischlägerbanden systematisch Menschen anderer Herkunft oder Gesinnung jagen, sie mit dem Tode bedrohen und dabei frech ihre Visitenkarte hinterlassen? Und warum nicht den “Sportschützen”  untersagen ihre Waffen zuhause aufzubewahren, so dass kein durchgeknallter Teenager einfach so an die Dinger kommt, in dem er beim Vater im Nachtschränkchen kramt?

 

 

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Nov 26 2011

Beerdigt Katia Saalfrank die Super Nanny?

Kategorie: Lebenswelt,Soziale ArbeitStefan Klein @ 12:36

Spiegel online meldet, Katia Saalfrank habe sich in einer internen Mail an RTL darüber beklagt, dass zuletzt aufgrund medial geschuldeter “Scripted Reality” zu stark in ihre Arbeit eingegriffen worden sei und das sogar oft gegen “pädagogische Interessen”. Auf ihrer Webseite ist dazu nichts zu lesen, aber immerhin ein Absatz, der vor dem Hintergrund der angeblichen Mail ganz interessant ist:

Ich kann hier ganz klar sagen, dass meine pädagogische Beratung lediglich von der Kamera begleitet wird und nichts gestellt oder geskriptet ist. Auch erhalten die Familienmitglieder keine Anweisungen, wie sie sich verhalten sollen. Im Gegenteil. Es ist eben alles echt und nichts gestellt.

Das bedürfte dann wohl einer kleinen Änderung….

Die Vorwürfe, bei der Super Nanny sei alles gestellt, sind nicht neu und auch bei anderen “Doku”-Formaten sickert immer wieder mal ein Hinweis darauf durch, dass hier streng nach (miesem) Drehbuch gearbeitet wird.  Die Frage ist und bleibt jedoch,ob die Super Nanny von diesem medialen Phänomen jetzt überrollt wird oder aber diesem erst den Weg geebnet hat, und die anderen Formate (Bauer sucht Frau, Schwer verliebt, etc. ) jetzt mit entsprechender Verve und zunehmender Hemmungslosigkeit draufspringen. Weiterlesen “Beerdigt Katia Saalfrank die Super Nanny?”

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Nov 26 2011

Nachrichten von Nebenan (1)

Kategorie: LebensweltStefan Klein @ 10:20

Unter der Rubrik Nachrichten von Nebenan möchte ich nette, unterhaltsame, empörende oder nachdenklich machende –auf jeden Fall aber interessante Fundstücke aus dem Netz präsentieren.

Der ganz normale Überlastungswahnsinn  der Berliner JugendamtsmitarbeiterInnen

Interessante Interna:  Eine Klientin der Super Nanny erzählt (Video von Fernsehkritik.tv)

Vom erfolgreichen (humanen) Mäusefangen


Nov 20 2011

Gewalt als Sprache – Eine Übung und ihre Realität

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 09:33

Eine beliebte Übung mit Schulkindern zum Thema Außenseiter ist der Insider-Kreis. Dabei schicke ich mehrere Freiwillige (von denen ich weiß, dass sie in der Klasse angesehen sind) aus  dem Raum. Der Rest der Klasse stellt sich dann in einem Kreis auf und fasst sich an den Händen. Ihnen erkläre ich nun, dass sie der Insider-Kreis sind und nicht jeden bei sich mitspielen lassen.  Sie sollen sich jetzt darauf einigen, welches Verhalten derjenige, der gleich versuchen wird Teil des Kreises zu werden, zeigen muss, damit es ihm gelingt. Meistens verständigen sich die Schüler dann darauf, dass es ein nettes Verhalten sein muss oder dass der Aufnahmewillige „Bitte“ sagen soll.
Dann hole ich nach und nach die Freiwilligen herein und erkläre ihnen, dass ihre Aufgabe darin besteht, zu versuchen von den anderen in den Insider-Kreis aufgenommen zu werden. Weiterlesen “Gewalt als Sprache – Eine Übung und ihre Realität”

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Nov 12 2011

Serie: facebook-Geschichten (1)

Kategorie: LebensweltStefan Klein @ 08:45

Vor langer Zeit erhielt ich an meine E-Mail Adresse eine Freundschaftseinladung zu facebook. Sie stammte von einer Dame, mit der ich beruflich in Kontakt stand, die ich aber sonst nicht näher kannte. Der Stil der Anfrage war sehr persönlich: “Hallo Stefan, Helga möchte mit Dir auf facebook befreundet sein…”. Nun, das entsprach einer Vertraulichkeit, die ich mit besagter Dame nicht pflegte, aber ich ignorierte die Mail einfach. Damals war ich  nicht bei facebook und wollte auch nicht damit anfangen. Die Anfragen kamen jedoch immer wieder, was ich als ziemlich störend empfand und auch die Hartnäckigkeit der Dame  ärgerte mich etwas.

Als ich zufällig wieder mit der Dame zu tun hatte, machte ich sie darauf aufmerksam. Das Ganze war ihr sehr peinlich und sie erklärte mir, dass sie ständig darauf angesprochen werden würde und – was die Sache noch peinlicher machte – dass sogar Ihre Vorgesetzten sowie Ansprechpartner aus den Ministerien diese Anfragen bekommen hätten, sie  aber keine Ahnung habe wie das passieren konnte.

Einige Zeit später meldete ich mich selbst bei facebook an und kaum hatte ich das Anmeldeformular ausgefüllt, wurde ich von der Webseite gefragt, ob ich nicht jenen oder diesen kennen würde. Und tatsächlich – ich kannte jeden der Kontaktvorschläge. Es war ziemlich gruselig, denn woher wußte facebook das? Ich  fand heraus, dass sowohl die Dame, die ich beruflich kannte, sowie alle Bekannten, die mir von facebook vorgeschlagen wurden den Freundefinder von facebook ausprobiert hatten. Dazu verlangt facebook nichts Geringeres als die eigene E-Mail Adresse und das Passwort des Postfachs. Dann durchsucht es alle Mails und vielleicht sogar das Adressbuch und sammelt die aufgefundenen Adressen. Im Fall besagter Dame schickte es die Einladungen raus, doch zusätzlich speichert es diese Adressen, selbst wenn die Anwendung keine Entsprechungen mit bereits bei facebook angemeldeten Leuten findet und wartet bis sich eine entsprechende E-Mail Adresse bei einer Neuanmeldung findet. Wie lange diese Adresse gespeichert wird, weiß nur facebook.

Es könnte also sein, dass facebook bereits weiß, mit wem Sie Kontakte per Mail pflegen, obwohl Sie gar nicht bei facebook sind – geschweige denn, es ihm erlaubt hätten. Deshalb: Finger weg von Freundefinder. Und schonmal gar nicht Fremden den Zugang zum digitalen Briefkasten ermöglichen.

Sie kennen auch skurile facebook-Geschichten? Dann her damit. Entweder in den Kommentar oder per Mail als Gastautor.

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Okt 29 2011

Soziale Arbeit – Das besondere Geschäft mit den Alltagsgeschäften

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 22:36

Am 18. Juni hielt Hans Thiersch, der Begründer des lebensweltorientierten Ansatzes in der Sozialarbeit, anläßlich der Jahrestagung “Kritische Sozialarbeit” einen Vortrag über die Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit. Themen dieses Vortrags waren das Selbstverständnis der sozialen Arbeit in der Unterscheidung zu anderen Professionen und die versuchte Einflussnahme neoliberaler und neokonservativer gesellschaftlicher Strömungen auf den Sozialstaat und die Zielformulierungen sozialer Arbeit. (Dank für den Link an: sozialearbeit.einmischen.info)

Zur Autonomie der Fachlichkeit Sozialer Arbeit – Vortrag Prof. Dr. Hans Thiersch from Antje Hellmann on Vimeo.

Weil ein vierzigminütiger Vortrag nicht jedermanns und jederfraus Sache ist, habe ich mir erlaubt, einige Zitate aus dem Vortrag herauszuarbeiten, vielleicht macht es ja Lust auf mehr, denn der Vortrag ist sehr empfehlenswert.Die Auswahl der Zitate geben nicht den Verlauf des Vortrages an, sie sind eher meine persönlichen Best-ofs.

” Alltag ist eine Vorderbühne und hinter ihr liegen die Strukturen der gesellschaftlichen Machtverhältnisse .”

“… z.B. Probleme der Auseinandersetzung zwischen Mann und Frau müssen ausgehandelt werden im Konkreten, aber sie sind bedingt durch die Verhältnisse der Auseinandersetzung zwischen den Geschlechtern. Und das erklärt und erleichtert – entmoralisiert in den Verhältnissen, weil man sieht: ich agiere sozusagen strukturenkonkret. ”

” auch abweichendes Verhalten ist zunächst ein Versuch mit der Situation zurande zu kommen; es ist ein unglücklicher, ein schwieriger, also man muss gucken, ob es funktionale Äquivalente, Veränderungen gibt, aber der Ausgang ist die Akzeptanz der Bewältigungsleistung. ”

“Wir [die SozialarbeiterInnen, Anm.d.Verf.] mischen uns in die Verhältnisse ein, um die in ihnen angelegten Optionen zum Gelingenderem zu stärken und zu fördern. Und wir mischen uns natürlich mit den Vorteilen der Profession ein:  Wissen, Erfahrung, Können und anderen Formen der Selbstkontrolle.”

“…und die Maximen der Lebensnähe, einer Regionalisierung, des Arbeitens im Sozialraum, des Arbeitens  in offenen Settings, der Beratung, der Straßensozialarbeit, der Familienhilfe und was es alles gibt, all diese Settings heißen ja, dass wir als Profession darauf bestrebt sind, klassische Professionsmerkmale nicht vor uns herzutragen. Nämlich die Distanz zu den Anderen, die Unterscheidung zu den Anderen, die Besonderheiten des Professionswesens.  Andere Berufszweige legen ja großen Wert darauf, ich amüsiere mich immer darüber welche Mühe sich die Ärzte geben, alles so [...] zu formulieren, damit man nicht merkt, dass es ungefähr dass ist, was die Großmutter auch schon gesagt hat.”

„also man kann auch sagen, sich gemein machen, das ist auf der einen Seite schwierig für die Erkennbarkeit, die Außenerkennbarkeit unseres Berufs und darunter leiden ja dann auch viele und sie haben das Gefühl, wenn sie wenigstens eine systemische Zusatzausbildung haben, können sie sich als etwas ausweisen, was man besser nachweisen kann, als wenn man sagt, ich helfe Menschen in ihren Schwierigkeiten indem ich ihnen Beistand leiste zwischen der Vermittlung von Arbeit, der Klärung von Wohnverhältnissen, Schularbeitenhilfe und im intensiven Gespräch über falsche Deutungsmuster haben wir ein komplexes, situatives und unüberschaubares Arbeitsfeld als unser Arbeitsfeld.”

“Das Problem dieser modernen Arbeit scheint darin zu liegen, dass man sich dazu bekennen muss […], nämlich die Unterstützung der Menschen in der Komplexität und Widersprüchlichkeit der Alltagsverhältnisse in denen sie drinstecken.”

” Hans-Uwe Otto hat neulich den Begriff der Verzwergung gebraucht, und ich finde das ist ein guter und ein witziger Begriff, dass Sozialarbeit sich sozusagen, äh, dazu neigt, diese ihre eigene, spezifische Kompetenzen herunterzuhängen und sich nicht zu ihr zu bekennen, als ihrer eigenen, die ein Eigenrecht hat, neben einer therapeutisch beratenden, neben einer justiziell verwaltenden und auch neben einer ökonomisch-sozialpolitisch, geldverteilenden und zuweisenden. ”

” Einmischen bedeutet aber auch- und ich knüpfe an die Verzwergung an – dass wir in die Waagschale werfen, was soziale Arbeit zu leisten hat. Sie ist eine besondere Profession, weil sie das besondere Geschäft von Alltagsgeschäften hat; das soll sie sich nicht madig lassen machen von anderen Professionalisierungsmustern oder Konkurrenzverhältnissen. Und sie steht für soziale Gerechtigkeit als „für alle“ und sie muss gucken, wo sie dazu Bewegungsmöglichkeiten hat. “

 

 


Okt 25 2011

Quo vadis Familienhilfe? – Zwischen Neustrukturierung und Zerschlagung

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 11:39

In ihrem Blogbeitrag berichtet Julia Russau von Bestrebungen, die Familienhilfe unter dem Eindruck ihrer Ineffektivität und Kostenintensität reformieren zu wollen. In einem Diskussionspapier von Berliner SPD-Politikern, welches diese als Grundlage für länderübergreifende Beratungen machen wollen, sprechen die Autoren unter anderem davon, den Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung (HzE) durch eine Gewährleistungsverpflichtung einzulösen, die zum Ziel hat „ein bedarfsgerechtes Angebot zur Hilfe und Unterstützung bei Erziehungsproblemen mit dem Ziel des Ausgleichs sozialer Benachteiligung vorzuhalten.“ Was sich hinter diesem Angebot verstecken soll, ist schwer zu ergründen. Hört man dazu jedoch weitere Stimmen der politisch Verantwortlichen, so klingt es stark nach dem Ende der individuellen Hilfen zugunsten einer Verweisung an generelle Beratungsangebote, welche sozialräumlich vorgehalten werden. Eine so geplante „Einlösung“ des Rechtsanspruchs, welcher in seiner Ausführung oft dem Ersatz desselbigen gleichkommen könnte, würde aber nichts anderes bedeuten als eine radikale Neugestaltung des SGB VIII, so wie wir es kennen. Weiterlesen “Quo vadis Familienhilfe? – Zwischen Neustrukturierung und Zerschlagung”

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Sep 25 2011

Konstruktivistiches Meisterstück

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 11:48

Gewaltinterventionsgruppe. Beginn der Gruppenstunde.

Ich: So, heute wollt ich mit euch….

Regina: Hey, ich hab da mal ne Frage: Warum sind alle Kartoffeln (Deutsche) so verdammt hässlich, ich schwör. Die sehen alle scheiße aus, die Ausländer sehen alle viel besser aus…

Ich: Keine Ahnung, aber -moment mal- Regina, bist du nicht selber ne Kartoffel? Ich mein, du heißt Regina Klarmann.

Regina: Aue, hast du misch hässlich genannt, oder was?

….


Sep 20 2011

Gruppendiagnose: Das Diamantmodell Teil 3 – Die Mitmacher

Kategorie: Soziale ArbeitStefan Klein @ 11:18

Das Diamant-Modell nach PolskyEin für die Einschätzung der Machtverhältnisse in Gruppen geeignetes Instrument ist der Polsky-Diamant. Er unterscheidet zwischen sechs bzw. sieben verschiedenen Hierarchiestufen. Anführer, Leutnants, die Mitmacher, die Isolierten und die Dyaden (die ich zusammenfasse), die Laufjungen und die Sündenböcke. Zu den Grenzen und der Vorsicht im Umgang mit solchen zuschreibenden Rollenmodellen lesen Sie bitte im ersten Teil nach. Der dritte Teil beleuchtet die Rolle der Mitmacher, die unterste Stufe der “Großen Gruppe” nach Polsky.

Die Mitmacher

Polsky bezeichnet sie als “Con-Artists” also Künstler der Täuschung. Dies mag zunächst etwas verwirren, da man mit den”Mitmachern” zumeist die landläufige Vorstellung von einer zumindest halboffen agierenden Unterstützergemeinde des Anführers und der Leutnants verbindet. Weiterlesen “Gruppendiagnose: Das Diamantmodell Teil 3 – Die Mitmacher”

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